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Jonas Schomburg im Porträt


Er ist einer der großen deutschen Hoffnungsträger auf eine olympische Medaille. Jonas Schomburg hatte sich bereits 2019 als bester Deutscher beim Testevent in Tokyo qualifiziert und möchte dieses Jahr wieder angreifen! Mit seinen 27 Jahren kann der gebürtige Hannoveraner bereits auf einige Top 10 Platzierungen in der WTS und bei World Cup Rennen zurückblicken. Auch an der Superleague hat er schon mehrmals mit Erfolg teilgenommen.


Seine sportliche Laufbahn begann eher untypisch mit dem Turnen, aber schon mit 10 Jahren schnupperte er erste Triathlonluft. Mittlerweile wohnt und trainiert er in Grenoble in Frankreich, und bereitet sich dort auf seine kommende Saison vor. Als erstes werden wir Jonas am kommenden Wochenende bei den Superleague Triathlon Arena Games in London sehen. Sein großes Ziel für 2021 ist neben guten Platzierungen in der WTS und einer erfolgreichen Teilnahme an den Superleague Rennen natürlich eine Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokyo!


Jonas ist in der WTS bekannt für seine starken Schwimmleistungen, die ihn regelmäßig in die erste Radgruppe bringen. Seine Bestzeiten auf 100m Kraul sind 53,8sec und auf 200m 1:58,3min. Wir haben uns mit ihm über die Gestaltung seines Schwimmtrainings unterhalten.

Sein Trainingsumfang im Wasser liegt bei 5-6 Einheiten pro Woche, was etwa 25km entspricht. Anders als Jan Stratmann macht Jonas eher selten Landtraining. Um Stabitraining kommt man aber trotzdem nicht drum herum, betont er.


Techniktraining baut er in jeder Trainingseinheit vor dem Hauptprogramm ein. Ziel ist dabei, das Wassergefühl für die kommenden Hauptserien zu aktivieren. Im Hauptprogramm schwimmt Jonas dann fast nur noch Kraul. Seine Lieblingseinheit ist ein bekannter Klassiker: 20x100 CSS mit einer Abgangszeit von 1:30min.


Das Freiwasserschwimmen hat auch für Jonas einen hohen Stellenwert, weshalb er im Sommer jede Woche eine Einheit im Freiwasser absolviert. Er findet es als willkommene Abwechslung zu dem Training im Becken. Außerdem, betont er, ist es eine gute und wichtige Vorbereitung für Wettkämpfe.


Obwohl Jonas selbst wenig Krafttraining einbaut, rät er allen Triathleten gerade in der jetzigen Situation das Landtraining nicht zu vernachlässigen. „Mit einem guten Landtraining kann man weiterhin die Muskelpartien trainieren. Das sollte ein großer Vorteil sein, wenn die Schwimmbäder wieder öffnen.“


Wir bedanken uns bei Jonas Schomburg für das Interview und wünschen dir für kommenden Samstag in London und natürlich für Tokyo viel Erfolg!

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